Presseberichte

  • 21. April 2018

    Blockflöten von winzig bis riesig: PARKTHEATER - AUßERGEWÖHNLICHER ABEND MIT DEN MUSIKERINNEN GISELA ANNESER UND HILDRUN WUNSCH

    Mit ihrem Programm „Der Zauber: Flöte“ begeisterten die Blockflötistinnen Gisela Anneser (links) und Hildrun Wunsch das Publikum im Parktheater. © Zelinger

    BENSHEIM. Es gibt offenbar fast nichts, was man mit einer Blockflöte nicht anstellen kann – sogar Barockmusik spielen. Aber eigentlich haben sich Gisela Anneser und Hildrun Wunsch auf die Musik ab dem 20. Jahrhundert spezialisiert. Die beiden begeisterten Blockflötistinnen waren am Donnerstag im Abonnement C auf der Bühne im Parktheater zu erleben.

    Als „pure malt duo“, kurz „pm2“, hatten sie ein ganzes Arsenal an Blockflöten mitgebracht – von der winzigen Garkleinblockflöte bis zu der gigantisch den Raum überragenden Subbassblockflöte und der nur wenig kleineren Großbassblockflöte. Die Musikerinnen zeigten überzeugend, dass man auch auf einer normalen Sopranflöte, die viele aus dem Schulunterricht kennen, noch ganz anders Töne erzeugen kann, als durch das Blasen in den Windkanal des Kopfstücks.

    © Bergsträßer Anzeiger, Samstag, 21.04.2018 Autor: Eva Bambach

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  • 15. November 2016

    Wunderbarer Abend voller Klänge und Worte: Ästhetisch und ausdrucksstark

    Sie gestalteten den Abend ..... bis ein Geschenk der Ewigkeit ... ": (v.l.) Patricia Hoffmann,Velte, GiselaAnneser und Hildrun Wunsch.

    ZWINGENBERG. Der Förderkreis für Kunst und Kultur hatte zu einem besinnlichen Abend in den Gewölbekeller des „Bunten Löwen" eingela­den. Die Veranstaltung mit dem Titel "... bist ein Geschenk der Ewigkeit.." wurde von drei Frauen bestritten: Autorin Patricia Hoffmann-Velte trug aus ihrem Buch mit dem Titel "beziehungsweisen" Texte vor, de­ren Inhalte unterschiedlichste Emp­findungen im Beziehungsalltag sind. Höhen und Tiefen, ja sogar die Emo­tionen angesichts des Kampfes gegen eine tödliche Krankheit und über den Tod hinaus wusste die Au­torin einfühlsam zu artikulieren.

    Die beiden Musikerinnen Hil­drun Wunsch und Gisela Anneser sind in der Region keine Unbekann­ten, zumal Frau Wunsch Zwingen­bergerin ist und des Öfteren auf hie­sigen Bühnen mit ihrer Partnerin präsent ist. Die beiden musizieren seit über 20 Jahren zusammen. Ihr Repertoire umfasst Zitate von Bach bis Beethoven, Klezmermelodien, moderne Klänge von Serocki, eigene Bearbeitungen bishin zum Jazz. Fas­zinierend ist die Auswahl der Instru­mente, so beispielsweise Renais­sance- und Barockblockflöten sowie ein moderner Helder-Tenor. ...

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  • 01. February 2015

    Theater Mobile: Blockflötenduo „Pure Malt“ und Walter Renneisen mit unterhaltsamer Christian-Morgenstern-Matinee

    Skurrile Gedichte und exotische Klänge

    ZWINGENBERG. Das Blockflötenduo „Pure Malt“ mit Hildrun Wunsch (Zwingenberg) und Gisela Anneser (Nürnberg) boten zusammen mit dem Schauspieler Walter Renneisen (Auerbach) im Theater Mobile ein äußerst unterhaltsames Programm mit Gedichten von Christian Morgenstern, und – wie es in der Ankündigung hieß – „etwas anderer“ Blockflötenmusik.

     So witzig und skurril die Gedichte waren, so exotisch waren die Klänge, welche die beiden Künstlerinnen sowohl im Zusammenspiel als auch solistisch ihren Blockflöten mit höchster Präzision und Virtuosität entlockten. Sie hatten ein umfangreiches Arsenal an Blockflöten dabei, das von der Sopran- bis zur Großbassblockflöte reichte. Neben den in 440 Hertz gestimmten Instrumenten auch solche in 415 Hertz sowie so genannte Ganassiblockflöten.

     So mancher Zuhörer, der vielleicht bisher Blockflöten nur im Zusammenhang mit Barockmusik kannte, staunte, dass auch Musik aus dem 20. und 21. Jahrhundert überzeugend und mitreißend auf diesen Instrumenten interpretiert werden kann. ...

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  • 08. September 2013

    Hörmal auch in Bendeleben

    Die Reihe Hörmal im Denkmal in Mönchpfiffel ist seit 10 Jahren ein Begriff.
    Gestern am späten Nachmittag gab es eine Veranstaltung in Bendeleben.

    In der Orangerie in Bendeleben gastierte gestern das pure malt trio. Genauer gesagt sollte. Leider erkrankte ein Musiker schwer (gute Besserung), so dass nur Hildrun Wunsch und Gisela Anneser die Gäste verzaubern konnte.

    Die Musiker arbeiten seit 1994 zusammen und bieten Flötenmusik der Extraklasse des 20. und 21. Jahrhunderts. Ihr Repertoire umfasst dabei Avantgardistisches, Programmatisches sowohl auch Jazziges.

    Ergänzt wurde das Programm mit Rezitationen des Schauspielers Horst Schäfer.

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  • 12. August 2013

    4. Veitshöchheimer Sommerkonzert: Beeindruckende Synthese von virtuosen Blockflöten mit Morgenstern-Texten

    Pure Malt heißt der edelste unter den irischen Whisky-Sorten und so nennt sich seit 1994 auch das Blockflötentrio Hildrun Wunsch, Gisela Anneser und Dieter Leppich.

    Beim Auftritt am Sonntag im Rahmen der Veitshöchheimer Sommerkonzerte konnten jedoch nur die beiden Damen mit ihrem reichen Blockflötenrepertoire von der Garklein- bis zur Subbassblockflöte glänzen.Sie widmeten das Konzert  ihrem schwer erkrankten Trio-Kollegen, dem Veitshöchheimer Musiklehrer Dieter Leppich.

    Wie bei vielen Auftritten von Pure Malt begegneten sich im Foyer des Jüdischen Kulturmuseums in einem abwechslungsreichen Dialog Musik in bekannt ungewohnter Weise mit poetischem Wort. In die humorvolle und tiefsinnige Welt der Gedichte „Wenn der Hecht den Nebel küsst“ von CHRISTIAN MORGENSTERN entführte dieses Mal aber nicht wie sonst Walter Renneisen, sondern dessen nicht minder renommierte Schauspieler-Kollege Horst Schäfer.  gesamten Artikel als PDF

  • 26. November 2012

    Veitshöchheim - Morgenstern zu moderner Flötenmusik

    Musikalische Begleitung des Pure Malt Trios

    „Koan Geist hob i net“ – dieser Satz, von Walter Renneisen aus Christian Morgensterns „Gockel“ rezitiert, war so ziemlich das Einzige, was an diesem Nachmittag nicht stimmte. Denn außer Geist bestimmten Witz, Humor, Niveau und Können das Auftreten des Pure Malt Trio mit dem Schauspieler Walter Renneisen im voll besetzten Lesecafé der Veitshöchheimer Bücherei im Bahnhof.„Wenn der Hecht den Nebel küsst“ lautete das Programm mit Texten von Christian Morgenstern, kombiniert mit modernen Kompositionen.

    Pure Malt, das sind Gisela Anneser, Hildrun Wunsch und Dieter Leppich. Seit 1994 spielen sie zusammen, in dieser Besetzung ausschließlich Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Ihr Repertoire reicht von experimenteller Musik bis zum Jazz. Das Blockflötentrio überraschte sein Publikum mit immer wieder neuen Klängen, Harmonien und Rhythmen. Zum exzellenten Können kam spürbarer Spaß an der Musik und am Programm. Der Funke sprang schnell auf die Zuhörer über, die staunten, wenn eine Subbass-Flöte einem satt geslappten Kontrabass täuschend ähnlich ertönte.

    Hinreißend ließ Walter Renneisen Christian Morgensterns hintergründige Texte lebendig werden, arbeitete Ironien heraus und ließ dem Humor freien Lauf so wie beim „Gespräch einer Hausschnecke mit sich selbst“. Der Schauspieler hat sonst schon an verschiedenen Theatern, in Filmen und Serien wie dem „Tatort“ und „Ein Fall für zwei“ gespielt und nach eigenen Angaben in über 200 Hörspielen mitgewirkt.

    Nach zwei vergnüglichen Stunden auf hohem Niveau belohnten die Zuhörer die vier Protagonisten mit stürmischem Applaus. gz

  • 04. October 2009

    Genialer Sprachwitz oder einfach nur Nonsens

    Foto: lutz igiel

    Von Manuel Stangorra

    Matinee: Walter Renneisen liest Christian Morgenstern im Zwingenberger Theater

    Mobile – Flötenmusik der Extraklasse Zwingenberg.

    Walter Renneisen las bei einer Matinee im Kellertheater Mobile in Zwingenberg Christian Morgenstern.

    Komische Lyrik, skurrile Aphorismen, genialer Sprachwitz oder einfach nur Nonsensgedichte – Christian Morgenstern – „In jedem Menschen ist ein Kind verborgen“ – lässt sich nicht einfach in eine Schublade stecken. Um so verblüffender gestaltete sich eine Matinee mit Texten Christian Morgensterns. Alternierend dazu gab es Flöten-Kammermusik des 20. Jahrhunderts.  ... gesamten Artikel lesen

  • 06. May 2011

    Morgenstern mit Musik

    von Dorothee Dorschel

    Walter Renneisen gewitzt und witzig bei Lesung mit dem „pure malt trio“

    (dor) Großer Humor und ein begnadeter Sprachwitz scheinen nicht nur den 1914 verstorbenen Schriftsteller, Dramaturgen, Journalisten und Übersetzer Christian Morgenstern auszuzeichnen. Das Spielen und Jonglieren mit Sprache liebt offenbar ebenso Rezitator Walter Renneisen, dem neben aller Ernsthaftigkeit eine fast unbändige Freude an den Texten anzumerken war in einer musikalischen Lesung, die am Samstag 170 Gäste in die kleine Stadthalle lockte. „Wenn der Hecht den Nebel küsst …gesamten Artikel lesen

  • 04. November 2009

    Flötenmusik der Extraklasse!

    Foto: lutz igiel

    Von Manuel Stangorra

    Matinee: Walter Renneisen liest Christian Morgenstern im Zwingenberger Theater

    Mobile – Flötenmusik der Extraklasse Zwingenberg.

    Walter Renneisen las bei einer Matinee im Kellertheater Mobile in Zwingenberg Christian Morgenstern.

    Komische Lyrik, skurrile Aphorismen, genialer Sprachwitz oder einfach nur Nonsensgedichte – Christian Morgenstern – „In jedem Menschen ist ein Kind verborgen“ – lässt sich nicht einfach in eine Schublade stecken. Um so verblüffender gestaltete sich eine Matinee mit Texten Christian Morgensterns. Alternierend dazu gab es Flöten-Kammermusik des 20. Jahrhunderts.  ... gesamten Artikel lesen

  • 05. November 2009

    Schelmengedichte und flotte Flötentöne

    Foto: lutz igiel

    aus BERGSTRÄSSER ANZEIGER

    Matinee: Walter Renneisen und das "pure malt"-Trio begeisterten im voll besetzten Theater Mobile

    Schelmengedichte und flotte Flötentöne

    Zwingenberg. Christian Morgenstern, der Schriftsteller, Dichter, Übersetzer und geistiger Vater der komischen Lyrik, redet in seinen Gedichten gar nicht lange um den heißen Brei herum. Kurz und knapp sind sie, die Binsenweisheiten, mal mehr mal weniger gereimt, alle köstlich unkonventionell, herrlich schräg, frech, witzig, ein wenig respektlos und durchweg tierisch höchst vergnüglich.

    In seinem höchst facettenreichen, von Gegensätzen bestimmten Gesamtwerk, ist stets die Frage nach dem Sinn menschlicher Existenz spürbar. Den Kleinen, Unscheinbaren widmet er seine Aufmerksamkeit, der ungeliebten Hausschnecke, den beiden Eseln oder den drei Spatzen Erich, Franz und Hans.

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